Losung

Freut euch und seid fröhlich im HERRN, eurem Gott.
Joel 2,23

Lehrtext

Durch Christus Jesus, unsern Herrn, haben wir Freimut und Zugang in aller Zuversicht durch den Glauben an ihn.
Epheser 3,12

Gemeinsames Bibel lesen

Wir wollen in der nächsten Zeit - solange die Jugend nicht stattfinden kann - gemeinsam die Geschehnisse nach Ostern nachlesen. Diese hat Lukas (einer der Evangelisten) in der Apostelgeschichte zusammengefasst.

28.4. bis 4.5. - Apostelgeschichte 3 - 4

Nachdem wir letzte Woche in der Apostelgeschichte uns Christi Himmelfahrt und Pfingsten angeschaut haben, geht es nun in den nächsten zwei Kapiteln, um Beispiele für das Wirken des Heiligen Geistes in den Jüngern.

Apg. 3, 1 - 11

Dieses Ereignis ist echt krass, denn genau wie Jesus vorher, heilt Petrus mit der Kraft des Heiligen Geistes einen Gelähmten. Hier wird deutlich, dass durch Glauben, jeder geheilt werden kann, egal welcher Art seine Lähmung ist.

Hast du schon mal das Wunder einer Heilung erlebt? Oder gibt es „Lähmungen“, also Stellen in deinem Leben bei denen es nicht so gut läuft, wo du gerne Heilung erfahren würdest? Trau dich einfach darüber mit einem Freund oder einer Freundin zu sprechen. Du wirst sehen, wie gut dir das tut.

Apg. 4, 1 - 21

Wie spannend ist nun auch der Anfang des nächsten Kapitels. Obwohl Petrus und Johannes festgenommen wurden, predigen sie frei und offen das Evangelium vor dem ganzen jüdischen Führungskomitee – und wieder geschieht das mit der Kraft des Heiligen Geistes.

Musstest du schon mal wegen deines Glaubens Nachteile in Kauf nehmen? Wenn ja, wie bist du damit umgegangen?

Im Mittelpunkt Petrus` Aussage steht vor allem Vers 12: „In ihm allein gibt es Erlösung! ...“ Kannst du persönlich dieser Aussage zustimmen oder hast du da eher deine Zweifel?

Die ganze Aktion von Petrus und Johannes erfordert es ziemlich viel Mut. Welche mutigen Schritte willst du in nächster Zeit gehen? Welchen Herausforderungen deines Lebens willst du dich stellen?

Apg. 4, 32 - 37

Ziemlich cool ist auch der Umgang untereinander in der Gemeinde (Vers 32). Gerade diese Lebensweise, dass nicht das Geld oder andere materielle Dinge im Zentrum stehen, beeindruckt mich. In unserer heutigen Zeit würde das wahrscheinlich nicht mehr ganz möglich sein, doch das Grundprinzip, dass nicht das Geld sondern die Gemeinschaft im Vordergrund steht, ist eine sehr gute Eigenschaft.

Vielleicht schaust du mal in der nächsten Woche, wo bei dir materielle Sachen wichtiger sind als deine Mitmenschen.

21.4. bis 27.4. - Apostelgeschichte 1 - 2

Apg. 1, 1 - 3

Jesus ist Auferstanden und zeigt sich 40 Tage - wie haben sich die Jünger wohl gefühlt?

Vielleicht kennt ihr auch so ähnliche Situationen: Ihr habt mit Jesus was richtig Geniales erlebt und fragt euch, wie es weiter gehen soll, was als nächstes kommt, weil ihr noch mehr von Gott sehen wollt? - Genießt solche Zeiten.

Apg. 1, 4 - 14

Jesus bleibt nicht für immer als Mensch auf der Erde - wir sollen seine Zeugen sein. Er schenkt uns seinen Heiligen Geist. Die Taufe ist viel mehr als ein äußeres Zeichen (z.B. Römerbrief Kapitel 6).

Gott zieht in unser Leben ein. Wo hast du erlebt, dass Gott dir Gedanken, Lieder, Eindrücke, Bibelstellen oder das Bedürfnis, deine Schuld auszusprechen ins Herz gelegt hat? Wenn dir dazu nichts einfällt, dann tausche dich mal mit einem Freund gemeinsam darüber aus. Ihr könnt auch Gott darum bitten, dass er euch seinen Heiligen Geist schenkt.

Apg. 2, 1 - 13

Gott schenkt das Sprachengebet, damit viele Menschen von ihm hören. Glaubst du das? Glaubst du, dass Jesus auch durch dich zu anderen sprechen kann? Gott kann uns nicht nur das Sprachengebet, sondern auch weitere übernatürliche Gaben (z.B. 1. Korintherbrief, 12 & 14) schenken. Wenn du das nicht glaubst, dann ist das kein Grund zum darüber Spotten - sondern ließ die Geschichte weiter und lass dich auf die frohe Botschaft ein.

Apg. 2, 14 - 36

Die frohe Botschaft gilt auch dir persönlich. Was fällt dir an der Kurzfassung des Evangeliums von Petrus auf?

Apg. 2, 37 - 41

Petrus fordert zum Umdenken vor Gott auf. Gott kann dich und deine Gedanken verändern. Sprich mit ihm über alles, was dich bewegt, auch deine Fehler.

Apg. 2, 42 - 47

Denk mal darüber nach, was die erste Gemeinde da alles machte - und das komplett freiwillig. Ein völlig neues Miteinander, so neu und beeindruckend, dass das sogar die Leute um sie herum gut finden.

14.4. bis 20.4. - Johannes 20 - 21

Am Sonntag haben wir die Auferstehung Jesu gefeiert. Passend dazu schauen wir uns in dieser Woche die Bibelstelle dazu genauer an.

Was heißt es für uns, dass Jesus auferstanden ist?

Jesus hat uns von unseren Sünden befreit, er hat uns vor Gott gerecht gemacht. Ich möchte dich ermutigen, auf dein Leben zu schauen und dich zu fragen, wo dufte ich diese Geschenk der Vergebung in meinem Leben schon erleben? Aber vor allem, wo habe ich Mist gebaut und es nicht vor Jesus gebracht? Was versuche ich zu vergessen, was verdränge ich immer wieder?

Ich will dir Mut machen, bringe es vor Jesus, er wartet auf dich. Er will dir diese Last abnehmen. Lass es zu. Und merke, wie sich deine Beziehung zu Jesus und deinen Mitmenschen positiv verändert.

Glaubst du, ohne zu sehen? (Joh. 20,29)

Was braucht es für dich um zu glauben? Sprich mit Jesus über deine Zweifel, wie du dich dabei fühlst, sprich über deine Wünsche und brauchst du ein Zeichen von Gott, dann sag es ihm.

7.4. bis 13.4. - Johannes 18 - 19

Nach den letzten zwei Wochen mit Ausgangssperre, sind wir nun schon in der Karwoche angekommen. Sie bezeichnet den Anfang von Jesu Leidensweg der schließlich mit der Kreuzigung und Auferstehung endet. Aus diesem Grund wollen wir in dieser Woche gemeinsam diesen Bibeltext im Johannesevangelium lesen.
Hier findet ihr wieder ein paar Fragen zu einigen Textausschnitten.

Joh. 18, 1-11

Was ist dein persönlicher Rückzugsort und was macht ihn aus?

Joh. 18, 19-24

Wie reagierst du, wenn jemand dir die Schuld für etwas gibt, dass du nicht getan hast?

Joh. 18, 28-40

Wann hast du schon mal versucht, dich für eine Person einzusetzen, obwohl alle anderen gegen diese Person waren?

Joh. 19, 1-16

An welchen Stellen in deinem Leben hast du schon Entscheidungen aufgrund von Furcht oder Ehrgeiz getroffen, anstatt aufgrund dessen, was richtig ist?

Joh. 19, 28-42

Wie kannst du in der nächsten Woche - auf deine Art - zeigen, dass du Jesus liebst?

31.3 bis 6.4. - Psalmen

Diese Woche dreht sich alles um Psalmen, ums danken, loben, preisen, beten, vertrauen. Du kannst gern mal probieren, wie es ist, so einen Text als erste Aktion am Tag zu lesen. Oder aber ganz am Ende - und noch mal über das Geschehene nachdenken. Du kannst dich von den unten stehenden Anregungen inspirieren lassen oder dir ein paar Lieder anhören, die sich an den Psalmen orientieren. Wenn du das tust, dann konzentriere dich vor allem auf die Texte, sie sind manchmal leichter zugänglich. Mach keinen großen Bogen um so ungreifbare Wörter wie Gnade, Güte, Ehrfurcht, Gerechtigkeit, Rettung, ... Lass sie dir mal auf der Zunge zergehen. Und zu guter Letzt: Sei ermutigt, deine ganz eigenen Gebete zu formulieren. Denn das sind Psalmen ja schließlich: Keine abgehobenen, sondern ganz persönliche Worte.

Psalm 103

Wenn du mich fragst, dann ist das ziemlich viel „loben“. Aber was heißt das jetzt? Wie kann man Gott eigentlich loben? - mit seiner Seele, mit seinem Leben an einem Tag? Schau mal nach den ganzen Gründen, warum David Gott hier loben möchte. Da sind auch nochmal einige im Lied Lobe den Herrn meine Seele (FJ 4, 37) formuliert. Und überleg für dich selbst: Warum will ich Gott loben? Warum? Und was davon gilt unabhängig von meinen konkreten Umständen? Lass dich motivieren von all den coolen Dingen, die es zu sagen gibt, denn: „ich will das Gute nicht vergessen, dass er für mich tut“ (Vers 2).

Psalm 34

Lies mal am Stück. Spürst du diese Euphorie und tiefe Dankbarkeit? Ich greife hier mal zwei Verse raus, finde gern deine eigenen „Kernverse“ :-)

Vers 9: „Freuen darf sich, wer auf ihn vertraut“ Selbst, wenn deine Situation dir gerade nicht so perfekt und gnadenreich vorkommt, dann ist es eine besonders coole Erfahrung, zu spüren, wie man schon im Vertrauen auf Gutes Freude empfinden kann!

Vers 12: „Meine Kinder, kommt und hört mir zu! Ich will euch lehren, den Herrn ernst zu nehmen.“ Das sagt sich so leicht und ist doch herausfordernd: Den Herrn ernst nehmen - wir dürfen Gott beim Wort nehmen. Nachfolgend sind viele Zusagen aufgelistet. Welche ist dir wichtig? Denk nicht nur, es wäre schön wenn… - wir dürfen in der Erwartung leben, dass Gott handelt. Dass Gott wirklich Macht hat, kommt auch in dem Lied Höher (FJ 5, 79) zum Ausdruck. Du darfst dich ruhig beeindrucken lassen :-)

Psalm 23

Ja ich weiß, den haben viele bestimmt schon so so oft gehört. Trotzdem, lass dich darauf ein, ihn noch mal ganz neu zu lesen. Nimm dir mal einen Augenblick und bemühe deine Vorstellungskraft: Wie wäre es, auf dieser Wiese zu stehen und umsorgt zu werden? Und wie im dunklen Tal? Mal es dir aus, wie es wirklich sein könnte (und nicht so wie im idyllischen Bilderbuch :-) Und jetzt überleg wieder, was das für dich heißt - heute im Hier und Jetzt. Spul den Psalm nicht einfach runter, nimm es als Chance, Neues zu entdecken. Dabei kann dir vielleicht die Beschreibung aus den Liedern „Ich will dir danken, Herr“ (FJ 5, 52) oder Das, was ich brauch, bist du (FJ 5, 120) helfen. Sei mal kurz das Schaf, dass sich nicht fürchten muss, weil es weiß, dass jemand mit ihm ist.

Habt eine gesegnete Woche :-)

24.3. bis 30.3. - Bergpredigt: Math. 5-7

Da Jesus in der Bergpredigt viele verschiedene Themen anspricht, sind die Fragen auf einzelne Abschnitte bezogen. Es lohnt sich auch die Abschnitte ohne Fragen zu lesen ;)

5, 1-12

Was heißt für mich selig oder glücklich zu sein?

5, 21 - 6,18 und 7, 1-6

Wo finde ich mich in den Beschreibungen wieder?

6, 19-33 und 7, 7-11

Worüber sorge ich mich? Wann habe ich Gottes Versorgung erbeten und auch erlebt?

7, 24-28

Worauf möchte ich in dieser Woche besonders achten?